Verantwortungsvolles Spielen
Willkommen bei fabienneetfrancoise.ch. Glücksspiel und Online-Wetten sollten in erster Linie eine Form der Unterhaltung sein – niemals eine Möglichkeit, Geld zu verdienen oder finanzielle Probleme zu lösen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass das Spielen für Sie mehr als nur ein Zeitvertreib ist, ist es wichtig, dies ernst zu nehmen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Verantwortungsvolles Spielen bedeutet: Setzen Sie nur Geld ein, dessen Verlust Sie sich leisten können, legen Sie feste Grenzen fest und nehmen Sie sich regelmässig Auszeiten.
Altersverifikation
In der Schweiz ist die Teilnahme an Glücksspielen, einschliesslich Online-Wetten und Online-Casinos, erst ab 18 Jahren erlaubt. Alle in der Schweiz lizenzierten Anbieter sind gesetzlich verpflichtet, die Identität und das Alter ihrer Spielerinnen und Spieler zu überprüfen. Spielen Sie niemals über Plattformen, die keine Altersverifikation durchführen. Eltern und Erziehungsberechtigte sollten darauf achten, dass Minderjährige keinen Zugang zu Glücksspielangeboten haben, etwa durch Jugendschutz-Software und sichere Aufbewahrung von Zugangsdaten.
Warnzeichen für problematisches Spielverhalten
Spielsucht entwickelt sich oft schleichend. Prüfen Sie ehrlich, ob eines oder mehrere der folgenden Warnzeichen auf Sie zutreffen:
- Sie versuchen, Verluste durch weiteres Spielen «zurückzuholen» (Chasing Losses).
- Sie verheimlichen Ihr Spielverhalten oder die Höhe Ihrer Einsätze vor Familie und Freunden.
- Sie setzen mehr Geld oder Zeit ein, als Sie ursprünglich geplant haben.
- Sie leihen sich Geld oder verkaufen Besitztümer, um spielen zu können.
- Sie vernachlässigen Arbeit, Ausbildung, Familie oder soziale Kontakte wegen des Spielens.
- Sie fühlen sich unruhig, gereizt oder ängstlich, wenn Sie nicht spielen können.
- Sie spielen, um Problemen oder negativen Gefühlen zu entkommen.
- Rechnungen, Miete oder andere Verpflichtungen bleiben wegen Spielausgaben unbezahlt.
- Sie haben schon mehrfach erfolglos versucht, das Spielen zu reduzieren oder aufzuhören.
Je mehr dieser Punkte zutreffen, desto dringlicher empfehlen wir, professionelle Hilfe zu suchen.
Selbsthilfe-Tools
Seriöse, in der Schweiz lizenzierte Anbieter stellen Ihnen verschiedene Instrumente zur Verfügung, mit denen Sie Ihr Spielverhalten selbst steuern können:
- Einzahlungslimits: Begrenzen Sie, wie viel Geld Sie täglich, wöchentlich oder monatlich einzahlen können.
- Verlustlimits: Legen Sie einen maximalen Verlustbetrag fest, bei dessen Erreichen das Spielen automatisch gestoppt wird.
- Einsatz- und Zeitlimits: Beschränken Sie die Höhe Ihrer Einsätze und die Dauer Ihrer Spielsitzungen.
- Reality Checks: Lassen Sie sich regelmässig an die verstrichene Spielzeit und Ihre Gewinne/Verluste erinnern.
- Auszeiten: Sperren Sie Ihr Konto vorübergehend für einige Stunden, Tage oder Wochen.
- Selbst- und Fremdsperre: In der Schweiz sind alle lizenzierten Casinos und Online-Anbieter an ein gemeinsames Sperrsystem angeschlossen. Eine Sperre gilt schweizweit und kann auf eigenen Wunsch oder durch Dritte (z. B. Angehörige oder Behörden) verfügt werden.
Hilfsorganisationen in der Schweiz
Wenn Sie oder eine Person in Ihrem Umfeld von problematischem Spielverhalten betroffen sind, stehen Ihnen in der Schweiz kostenlose und vertrauliche Anlaufstellen zur Verfügung:
- Spielsucht Hilfe (spielsuchthilfe.ch) – Schweizer Fachstelle mit Informationen, Selbsttests und Beratungsangeboten für Betroffene und Angehörige: www.spielsuchthilfe.ch
- Safe Zone (Sucht Schweiz / SuchtInfo) – Kostenlose und anonyme Beratung bei Suchtfragen, Telefon 0848 000 464: www.suchtschweiz.ch
- Spielerschutz.ch – Informationsplattform zum Spielerschutz und zu Sperren in der Schweiz: www.spielerschutz.ch
- Anonyme Spieler (Gamblers Anonymous Schweiz) – Selbsthilfegruppen für Betroffene nach dem 12-Schritte-Programm: www.gamblersanonymous.ch
- Die Dargebotene Hand (Telefon 143) – Rund um die Uhr erreichbare kostenlose Krisenhilfe in akuten Belastungssituationen: www.143.ch
Für deutschsprachige Angebote kann auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Deutschland hilfreiche Informationen und Selbsttests bereitstellen: www.bzga.de.
Handeln Sie jetzt
Wenn Sie befürchten, dass Ihr Spielverhalten problematisch geworden ist: Sie sind nicht allein, und es ist keine Schande, Hilfe anzunehmen. Nutzen Sie die Limits und Sperrfunktionen Ihres Anbieters, führen Sie einen Selbsttest durch oder wenden Sie sich direkt an eine der oben genannten Beratungsstellen. Ein erster Anruf oder eine Nachricht kann der wichtigste Schritt sein. Spielen soll Spass machen – sobald das nicht mehr der Fall ist, ist es Zeit, etwas zu ändern.